Leistungskatalog

Flexible Hilfe im Rahmen des Projektes Sozialraumorientierung
Sozialraumorientierung ist ein wissenschaftlich anerkanntes und in der Praxis vielfach erprobtes Fachkonzept für soziale Arbeit. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen unter Nutzung individueller und sozialräumlicher Ressourcen schnell sowie flexibel zu unterstützen und ihnen eine individuelle, genau auf ihre Lebenslage zugeschnittene Hilfestellung zu geben. Es geht um den sogenannten „Maßanzug“ anstatt „Hilfen von der Stange“.
Das Konzept Sozialraumorientierung besteht primär darin, dass sich Fachkräfte der sozialen Arbeit am Willen der Betroffenen orientieren (die KlientInnen werden als ExpertInnen für ihr Leben ernst genommen), die Selbsthilfekräfte der Menschen („Hilfe zur Selbsthilfe“) aktivieren und sich verstärkt der Kooperation und Koordination mit anderen Institutionen und Vereinen im Sozialraum und somit dem nahen Lebensumfeld der Betroffenen widmen.

Seit 2010 ist INPUT als Kernteamträger im Sozialraum 2 (Jakomini, St. Peter und Liebenau) gemeinsam mit dem Schwerpunktträger IKJF (Institut für Kind, Jugend und Familie) tätig.


Sozialpädagogische Kinder- und Jugendbetreuung

Kurzbeschreibung

Die
Sozialpädagogische Kinder- und Jugendhilfe stellt eine Intensivbetreuung für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Problemsituationen oder nach einer Heimentlassung dar, um den Erziehungserfolg zu stabilisieren. Die Betreuung erfolgt grundsätzlich als Einzelbetreuung.

Ziel
Besserung von psychischen und sozialen Entwicklungsstörungen durch eine individuelle Intensivbetreuung in verschiedensten Problemsituationen.
Erreichung altersentsprechender und -üblicher Entwicklungsetappen. Stabilisierung des Erziehungserfolges nach einer Heimentlassung oder erlebnispädagogischen Projekten.
Erweiterung der individuellen sozialen Handlungsfähigkeit, Selbständigkeit sowie die Befähigung, die Freizeit selbst sinnvoll zu gestalten.
Erweitung der Kompetenzen zur Alltags- und Lebensbewältigung (
als wesentliches Ziel einer lebensweltorientierten Sozialpädagogischen Kinder- und Jugendbetreuung).

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr (in begründeten Ausnahmefällen ab dem
8. Lebensjahr) bis zur Erreichung der Volljährigkeit. Die Fortführung und der Abschluss des Einsatzes über die Volljährigkeit hinaus ist nur dann im begründeten Einzellfall möglich, wenn eine Maßnahme vor der Erreichung der Volljährigkeit begonnen wurde.


Psychologische Behandlung

Kurzbeschreibung
Psychologische Behandlung, durchgeführt von klinischen PsychologInnen, umfasst die Anwendung vielfältiger psychologischer Interventionsformen und begleitende Psychodiagnostik.

Ziel
Die Heranführung der Erziehungsberechtigten zur eigenverantwortlichen Gewährleistung des Kindeswohles und Steigerung der Kompetenzen zur Findung alternativer Lösungsstrategien durch den/die KlientInnen selbst. Je nach individuellen Lebenslagen der KlientInnen, ist eine mögliche Linderung/Beseitigung der Problematik anzustreben.

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche (deren Familie und Betreuungspersonen) bei eingetretener oder zu erwartender Problematik auf der Ebene a) psychischer Funktion/en (Wahrnehmung, Bewegung, Sprache, Gedächtnis, Denken), b) gestörter Funktionsmuster (soziale Auffälligkeit, emotionale oder psychomotorische Störungen), c) Interaktionsprobleme (Verhaltensstörungen) sowie bei Entwicklungsproblematik im Sozialverhalten.


Sozialbetreuung

Kurzbeschreibung
Sozialbetreuung ist ein Nachbarschafts- bzw. Laiendienst, der die Eltern bei der Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben unterstützen soll.

Ziel
Förderung einer positiven Entwicklung des Kindes und einer guten Beziehung zwischen Eltern und Minderjährigen
Stärkung der Erziehungspersonen bei der Bewältigung ihrer elterlichen Aufgaben
Sicherer Umgang der Erziehungspersonen und Minderjährigen mit schulischen Anforderungen
Positives schulisches Fortkommen der Kinder
Entlastung der Erziehungspersonen bei anlassbedingter Überforderung
Kinder und Jugendliche zum Herausbilden einer geglückten Lehrhaltung befähigen (nicht typische Nachhilfe)
Eltern für das Herstellen und Absichern einer nachhaltigen und am Lernfortschritt interessierten Lernkultur gewinnen

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche bis zum Ende der Pflichtschule


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